Werterfassung

Prozessstart

Über das Widget "Werterfassung" (siehe Abbildung 1) können Messwerte, wie abgelesene Zählerstände, Verbrauchswerte oder Tankmengen, manuell in der Software erfasst werden.

Hinweis Das Widget "Werterfassung" wird nur dann auf der Startseite (Cockpit) angezeigt, wenn bei dem jeweils ausgewählten Zähler eine manuelle Datenerfassung konfiguriert ist.

Widget Abbildung 1: Widget "Werterfassung

Übersicht erfasster Werte

Bei Aufruf der Option "Werterfassung" (siehe Nr. 1 in Abbildung 1) gelangt man zur Übersicht der bereits erfassten Werte (siehe Abbildung 2), über welche die Prozessmaske für die Erfassung neuer Werte aufgerufen werden kann.

Historie erfasster WerteAbbildung 2: Übersicht der erfassten Werte

Erläuterung Indizes in Abbildung 2
Nr. Element Erläuterung
1 Schließen Schließt die Konfigurationsmaske.
2 Lokations-ID Anzeige der eindeutigen Identifikationsnummer des Zählers (z.B. Marktlokation, Messlokation, Sonstige)
3 Anzeigename Name des Zählers
4 Eigenschaften Auswahl des Zählwerks bzw. einer Kenngröße des Zählers
5 Neuen Wert erfassen Öffnet die Prozessmaske zur Erfassung weiterer Werte für die unter Nr. 4 gewählte Eigenschaft
6 Übersicht Tabellarische Historie aller manuell erfassten Werte
6a Datum von Zeitstempel des jeweils gemeldeten Wertes
6b Wert Erfasster Wert (z.B. Zählerstand, Verbrauchswert)
6c Bearbeiten

Öffnet die Prozessmaske zur Bearbeitung des erfassten Wertes.

Hinweis Der Zeitstempel des entsprechenden Wertes kann nicht nachträglich bearbeitet werden, nur der jeweils gemeldete Wert (z.B. bei einem Ablesefehler).
6d Löschen

Löscht den jeweils erfassten Wert.

Hinweis Grundsätzlich kann jeweils nur der zuletzt gemeldete Wert gelöscht werden.

Neue Werte erfassen

Neue Werte können in der Übersicht über die Schaltfläche "Neuen Wert erfassen" (siehe Nr. 5 in Abbildung 2) gemeldet werden. Nach der Auswahl der Schaltfläche öffnet sich die Eingabemaske für die Werterfassung (siehe Abbildung 3). Bei der Erfassung von Zählerständen sind in der Eingabemaske der Zählerstand und das Ablesedatum einzutragen. Bei der Eingabe von intervallbezogenen Werten (z.B. Verbrauch pro Monat) ist analog dazu das jeweilige Intervall auszuwählen.

Erfassungsmaske bei manueller WerterfassungAbbildung 3: Erfassungsmaske bei manueller Zählerstandserfassung

Erläuterung Indizes in Abbildung 3
Nr. Element Erläuterung
1 Option

Kontrollkästchen für die Aktivierung des Zählerwechselprozesses (siehe Sonderfall 1: Zählerwechsel)

Hinweis Diese Option wird nur bei der Erfassung von Zählerständen angezeigt.
2 Letzter Wert Anzeige des zuletzt gemeldeten Datensatzes
3 Meldedatum Angabe des Ablesedatums (bei Zählerständsmeldung) oder des Intervalls (bei intervallbezogenen Werten)
4 Zählerstand Eingabefeld für die Erfassung des Wertes (je nach Auswahl ein Zählerstand oder ein intervallbezogener Wert)
5 Zurück Verwirft alle Eingaben und kehrt zurück zur Übersicht der gemeldeten Werte.
6 Absenden Validiert und speichert den gemeldeten Wert.

Sonderfall 1: Zählerwechsel

Aktivieren Sie bei einem Zählerwechsel die Option "Zählerwechsel/Gerätewechsel". Bei einem Zählerwechsel muss jeweils der Ausbauszählerstand des alten Zählers (siehe Nr. 1 in Abbildung 4) und der Einbauzählerstand des neuen Zählers (siehe Nr. 2 in Abbildung 4) erfasst werden, um Verbrauchs- bzw. Erzeugungswerte auf Basis der gemeldeten Zählerstände lückenlos berechnen zu können.

Hinweis 1 Die Option "Zählerwechsel/Gerätewechsel" wird nur bei der Erfassung von Zählerständen angezeigt.
Hinweis 2 Geänderte Zähler-/Gerätenummern müssen nicht gesondert erfasst werden, da diese nicht relevant für die weitere Berechnung sind. Die Messstelle wird weiterhin durch die Messlokationsnummer, Marktlokations-ID oder eine andere eindeutige Identifkationsnummer in der Software verwaltet.

Erfassungsmaske bei einem ZählerwechselAbbildung 4: Erfassungsmaske bei einem Zählerwechsel

Sonderfall 2: Zählerüberlauf

Zählerüberlauf Bei einem Zählerüberlauf überscheitet der Zählerstand den Messbereich des Zählwerks und beginnt wieder bei 0; der Zählerstand ist somit niedriger als der zuvor gemeldete Wert.

Jeder Zählerstand wird bei der manuellen Zählerstandserfassung validiert. Ein neu gemeldeter Zählerständ darf nicht kleiner sein, als der zuvor gemeldete Wert. Wird bei der Validierung ein ungültiger Zählerstand erkannt, so liegt entweder ein Ablesefehler oder ein Zählerüberlauf vor. Bei einem Ablesefehler sollte der gemeldete Wert verworfen werden. Bei einem Zählerüberlauf müssen weitere Angaben zum maximalen Zählerstand des Zählwerks gemacht werden, um den Verbrauch bzw. die Erzeugung auf Basis der gemeldeten Zählerstände korrekt berechnen zu können.

Hinweis nach Zählerstandsvalidierung

Abbildung 5: Hinweis nach Zählerstandsvalidierung mit weiteren Eingabemöglichkeiten bei einem Zählerüberlauf

Bei einem konventionellen Zählwerk muss die Anzahl der Vorkommastellen (siehe Abbildung 6) angegeben werden. In der Praxis gibt es auch Zählwerke, bei denen der maximale Zählerstand (bzw. der Wertebereich) durch den jeweils zugrundeliegenden Datentyp (z.B. Integer) begrenzt ist. In diesem Falle ist der höchste Zählerstand anzugeben.

Konventionelles Zählwerk mit 6 VorkommastellenAbbildung 6: Zählwerk mit 6 Vorkommastellen

Versionsnummer
1.4 (2022-03-15)